Feb
23

Playa de Alcudia im Norden von Mallorca

Playa de alcudia - alcudia norden

Schattenspendende Pinienwälder säumen den Strand bei Alcudia

Die Koffer sind gepackt und die Vorfreude ist groß, denn endlich geht es in den Flieger Richtung Mallorca, und das bedeutet jede Menge Strand, Sonne und Meer. Keine Insel ist bei den Deutschen so beliebt wie die größte Insel der Balearen. Strände gibt es auf Mallorca mehr als genug und jeder Tourist hat seinen eigenen Traumstrand, den er bevorzugt. Die einen mögen lieber die kleinen versteckten Strände die abgelegen zwischen den Felsen liegen, die anderen bevorzugen die großen Strände auf denen auch ein Angebot mit Wassersport und Vergnügungen bereit stehen. Einer der bekanntesten und auch beliebtesten Strände ist und bleibt aber die Playa de Alcudia im Norden der Insel. Der Strand ist übrigens auch einer der größten auf ganz Mallorca. Hier gibt es einen rund sieben Kilometer feinsandigen und flach ins Meer abfallenden Sandstrand, der sich hervorragend für Familien mit Kindern in Alcudia eignet, denn diese können ganz unbesorgt im Wasser spielen, ohne dass ihnen etwas passiert. Natürlich gibt es am Strand von Alcudia auch einige Unterhaltungsmöglichkeiten. Im letzten Jahr wurde beispielsweise ein großer Sandburgen Wettbewerb veranstaltet. Oder wie wäre es mit einem Ritt auf der Crazy Banana? Wer seine Künste schon immer einmal auf dem Surfbrett unter Beweis stellen wollte, der bekommt an der Playa de Alcudia dazu die Gelegenheit, denn hier befinden sich viele Surf- und Windsurfingschulen. Wer schon immer einmal in die Tiefen des Meeres abtauchen wollte, der kann bei einem Tauchkurs mitmachen, die Grundlagen des Schnorchelns erlernen und dann zusammen mit anderen Teilnehmern die Tiefen rund um die Playa de Alcudia erkunden.

 

playa de alcudia mallorca norden

Flach abfallender Sandstrand an der Playa de Alcudia – für Familien bestens geeignet

Man kann aber auch einfach nur die Seele baumeln lassen und entspannen, sich auf seinen Liegestuhl legen und sich von der Sonne bräunen lassen. Der Playa de Alcudia ist bekannt für seine vielen Restaurants und Bars, in denen man wunderbar essen kann. An der Strandpromenade finden sich viele Bodegas, die nicht nur fangfrischen Fisch auf der Speisekarte haben, sondern auch typisch mallorquinische Gerichte anbieten. Ebenfalls an der Strandpromenade finden sich einige kleine Geschäfte. Wer also noch auf der Suche nach einem schönen Souvenir ist, der sollte sein Glück vielleicht einmal hier probieren.

 

Feb
03

Wandern Mallorca – Cala Pi zum Capocorb

 

Unsere Wanderung führt uns heute am Meer entlang an der Südküste hoch über den Steilklippen von Cala Pi auf Mallorca bis zum Capocorb. Cala Pi kommt aus dem katalanischen und bedeutet Strand der Pinien.

Schwierigkeit 1 – 2    Zeit: 100 Minuten

Der Einstieg in die Wanderroute beginnt am Club Cala Pi direkt am Mirador de Cala Pi.
Es geht die Steintreppe hinab in die Cala Pi. Im Februar einsam und verwaist herrscht im Sommer hier Hochbetrieb.
Am gegenüberliegenden Bootshaus vorbei führt eine Steintreppe nach oben, sozusagen aufs Dach des Bootshauses.
Oben angekommen wandern wir über Stock und Stein in Richtung offenes Meer an der Steilküste entlang.
Steinmännchen und Farbmarkierungen weisen den Weg in Richtung Cabo Blanco.
Gegenüber sieht man den alten Wachturm der bereits im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Viel Orientierung gibt es nicht ausserhalb der Steinmännchen, aber tendenziell immer nach Süden. Wer unter Höhenangst leidet bleibt den Klippen ferner. Der Blick von oben ist etwas für den Liebhaber der gerne den Blick in die Ferne schweifen lässt. Nach gut 10 Minuten gelangt man an einen Kiesweg den man einige Schritte weiter nach links abgeht. Am Nächsten Abzweig wieder links wieder dem Meer entgegen. Dort an der Steilklippe angekommen geht man nach rechts wieder der Steilküste entlang.
Man wandert an einem verfallenen Steinhaus vorbei immer weiter dem Meer entlang. Nach gut einer Stunde kommt der Wanderer am Punta Capocorb an.
Rechts sieht man den Cabo Blanco der die Einfahrt zur Bucht von Palma markiert. Palma ist von dort noch gut 30 km entfernt. Nach einer Rast und dem Meerblickgenuss gehts weiter ins Landesinnere bis man einen breiten Kiesweg erreicht, den man links abgeht. Dort weisen Steinmännchen und ein breiter Pfeil den Weg wieder Richtung Meer.

Die Wanderung geht weiter am Meer entlang bis man einen Steiniglu erreicht.

Weiterwandern wäre möglich bis zum Cabo Blanco aber wir nehmen den Weg zurück und gehen ein Stück weit ins Landesinnere. Dort gelangt man auf einen seit Jahrzehnten überwuchernden Weg der als Zufahrt für eine Urbanisation dienen sollte die aber nie erbaut wurde.

Heutige Zeitzeugen sind immer noch vorhandene PVC Rohre. Diesen Wanderweg nehmen wir wieder zurück Richtung Cala Pi. Er mündet wieder in den bereits bekannten Kiesweg. Weiter gehts auf dem Wanderweg und die Häuser auf den Klippen der Cala Pi weisen den Weg.

Den Wanderweg muss man dann rechts abzweigen und nach hundert Metern wieder links gehen wo man wieder oberhalb des Bootshauses angelangt.

Eine Wanderung die ihren Reiz hat wenn auch mit wenig Abwechslung in der Landschaft, aber Meerblick inklusive.

Als krönenden Abschluss genehmigen wir uns ein knuspriges Lechona in einem Restaurant an der PMV 6014 km 24,1 das eine Empfehlung wert ist. Das Restaurant liegt an der Straße von Cala Pi in Richtung S´estanyol in einer Rechtskurve auf der linken Seite.

 

Zugang zur Cala Pi

Hier beginnt die Wanderung – Zugang zur Cala Pi

Bootshaus in der Cala Pi

Bootshaus in der Cala Pi

 

 

 

 

 

 

 

Alter Wachturm Cala Pi

Wachturm in der Cala Pi aus dem 17. Jahrhundert

Steinmaennchen

Steinmännchen im wahrsten Sinne des Wortes

 

 

 

 

 

 

 

Cala Pi Mallorca

Die Cala Pi auf Mallorca

Cabo Blanco Mallorca

Cabo Blanco Mallorca

 

 

 

 

 

 

 

Wandern Cala Pi

Wegweiser in Form von Steinmännchen

Steiniglu

Steiniglu im besten Zustand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jan
06

Wandern Mallorca – von Deia zum Torre de sa Pedrissa

 

Unsere heutige Wanderung führt uns von bekannten Künstlerdorf Deia über die Cala Deia zum Torre de sa Pedrissa. Deia, im Nordwesten von Mallorca, wird auch das Künstlerdorf genannt wegen der vielen bekannten Persönlichkeiten die sich hier niederlassen haben.

Schwierigkeitsstufe 1    leichte Wanderung
Zeit: 3 Stunden

Mit dem Auto fahren wir von Valldemossa (Vaidemossa gesprochen) nach Deia wo einige hundert Meter hinter dem Ortsschild rechterhand ein Parkplatz liegt. Gegenüber dem Parkplatz führt die Carrer Es Clot zum Refugi de Can Boi hinab. Am Bach entlang den nächsten Abzweig rechts hinein in die Sackgasse wandern wir vorbei am Museum bis die geteerte Straße an einem Trampelpfad, dem Cami des Ribassos, endet. Das Rauschen des Baches zur Rechten wandern wir den Pfad entlang durch die mallorquinische Landschaft. Über Holzleitern hinweg folgen wir dem Verlauf des Torre de Deia der einer Schlucht bzw. Klamm gleich.
Vorbei an knorrigen Olivenbäumen geführt von Wegpfeilern und einem Farbklecks der den Weg weist wandern wir immer weiter hinab bis zu einem Holzsteg der über den tosenden Bach führt und den wir nach 30 Minuten erreichen.

Nach dem Holzsteg geht es ein Stück der Teerstraße hinab Richtung Cala de Deia. Wer die Höhlen in einer Felswand zur linken Seite sieht ist auf dem richtigen Wanderweg.
Unten angekommen wir natürlich nicht versäumt die Cala de Deia zu besuchen.

In den Wintermonaten verlassen bietet sie einen wunderschönen Anblick den wir gute 15 Minuten genießen. Mit der Gewissheit im Sommer wiederzukommen verlassen wir die Cala und wandern zurück bis zu Straße.
Wieder an der Teerstraße angekommen folgen wir dem Verlauf nach rechts hinauf auf den Berg und den Natursteinhäusern mit herrlichem Blick von oben auf die Cala de Deia.

Am verschlossenen Tor gehts es rechts vorbei einige Steinstufen hinab auf einem Trampelpfad der die Steinklippen entlang und nach gut 20 Minuten zum Torre de Sa Pedrissa führt.
Der Torre (Wehrturm) wurde zum Schutz vor Piraten erbaut und ein Relikt aus dieser Zeit in Form einer alten Kanone liegt auch noch am Fuße des Torre de sa Pedrissa.
Den Turm besteigen kann man nicht, ein hoch liegendes Eisentor verwehrt einem den Zutritt. 
Der Blick am Torre de sa Pedrissa über das Meer ist dennoch ein Erlebnis. Zur linken Seite erblickt man das Sa Foradada und die Spitze von Sa Dragonera. Zur rechten den Blick über die Steilklippen bis zum Puig Major. Den Hinweis des 10 Minuten Aufenthalts am Turm überlesen wir und genießen die Rast.

Zurück wandern wir den gleichen Weg diesmal entlang der Teerstraße hinab und an der Cala de Deia vorbei wieder hinauf nach Deia. Kurz nach dem Holzsteg weisst ein gepflasterter Weg linkerhand nach Deia. Dieser Wanderweg führt etwas steiler aber dafür kürzer wieder nach Deia zurück wo man am anderen Ende des Ortes wieder ankommt.
Wir erreichen Deia gegen 15 Uhr wieder und fahren mit dem Auto Richtung Valldemossa. Nach einigen Kilometern kommt auf der rechten Seite ein Restaurant in dem wir den schönen Wandertag bei einem feinen Lamm ausklingen lassen.

 

Parkplatz Deia

Parkplatz in Deia

Wanderbeginn Deia

Gegenüber dem Parkplatz wandern wir los

 

 

 

 

 

 

 

Wanderweg Torre de sa Pedrissa

Wanderweg Cami des Ribassos

Wandern Deia

Holzleitern werden geschickt überwunden

 

 

 

 

 

 

 

Cala Deia

Blick von der Cala de Deia aufs offene Meer

Cala Deia Mallorca

Die Cala Deia

 

 

 

 

 

 

 

Blick über die Steilklippen

Blick über die Steilklippen zum Puig Major

Torre de sa Pedrissa

Der Torre de sa Pedrissa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dez
31

Wandern Mallorca – La Trapa

 

Es gibt mehrere Wanderwege zum Trappistenkloster La Trapa im Westen von Mallorca. Unsere Wanderung beginnt auf einem Parkplatz kurz nach S´Arraco und führt auf einem breiten Wanderweg über La Trapa nach Sant Elm auf Mallorca.
Von S´ Arraco aus nach Sant Elm fahrend auf der rechten Seite nach 1,9 km. Bis nach Sant Elm wären es noch weitere 3,1 km.    GPS Daten 39.5803405556,2.3777141667
Zeit ca. 4,5 Std. Länge ca. 9 km.
Schwierigkeitsgrad: Aufstieg 1 – Abstieg bis 3

Vom Parkplatz wandern wir los links vorbei bei einem kleinen Häuschen für die Wasserversorgung. Wir wandern auf dem Coll ( Pass ) de Palomera. Bereits nach wenigen Metern erhascht der Wanderer zu seiner Linken einen Blick auf Na Popia und dem Faro del Est auf der Insel Dragonera. Holzschilder deuten den Wanderweg nach La Trapa. Bei der ersten Gabelung nimmt man die linke Abzweigung. Der Wanderweg ist breit und leicht begehbar. Nach ca. 1 Std kommt man an eine Kette die man überwindet und weiter gehts den Berg hinauf. Bei einem Abzweig wird der Wanderer in die Irre geführt. Ein Steinpfeil und ein Steinmännchen weisen nach links aber hier gehts den Berg hoch nach rechts. Der Wanderweg nach La Trapa führt serpentinenartig nach gut 1,5 Std an einem kleinen Steinhäuschen vorbei. Hier bietet sich eine kleine Rast an und durchaus ein längeres Verweilen bei dem herrlichen Blick aufs Mittelmeer. Weiter gehts etwas steiler und bis zum Sattel des Berges, Ses Felles, der nach ca. 15 Minuten erreicht wird. Den Sattel überquert hat man nach wenigen Schritten einen ersten Blick auf La Trapa.

Der Wanderweg zum Kloster ist leicht zu bewältigen und nach einem Besuch geht man wieder zurück und auf einem Pfad der nach Sant Elm ausgeschildert ist wandert man oberhalb von La Trapa weiter, wobei Dragonera rechterhand bleibt. Auf einem alten Pilgerweg wandert man in Richtung Sant Elm. Ein bisschen mühsamer wird es und ein Stück bedarf es auch der Klettererei an einer Felswand hinunter. Unterhalb der Felswand schlängelt sich der Trampelpfad am Meer entlang bis man schliesslich im Westen von Sant Elm ankommt. Vielfach wird einem das Wandern erleichert durch Farbmarkierungen und Steinmännchen an denen man sich orientieren kann.

Wer die Orientierung verliert wandert einfach Richtung Sant Elm den Berg hinunter und kommt dort im Westen an.
Zu beachten wäre das auch in Sant Elm ein Auto zur Verfügung steht das einen wieder zum Parkplatz bringt. Sant Elm ist im Winter verschlafen aber am Ende des Boulevard im Westen bekommt der Wanderer auch etwas zur Stärkung. Wer bis zum Sonnenuntergang dort verweilt wird auch einen der seltenen grünen Blitze zu sehen bekommen wenn die Sonne am Horizont versinkt.

 

La Trapa – Mallorca

La Trapa Mallorca

La Trapa Mallorca

Zur Zeit der französischen Revolution flüchtete eine Gruppe Trappistenmönche aus der Normandie  (Die Trappisten entstanden im 17. Jahrhundert als Reformzweig der Zisterzienser und lebten in völliger Askese und Autarkie) nach Mallorca. Sie suchten einen Ort der weit abseits und schwer zugänglich lag und fanden das Tal Val de Sant Joseph zwischen Sant Elm und Estellencs im Tramuntana Gebirge und siedelten sich hier an. Sie errichteten auf mehr als 800 000 m2 ein Wirtschaftsgebäude und eine Kapelle, sie legten Terrassenfelder an und bauten einen Brunnen und eine Mühle.  1820 wurde der Orden von La Trapa aufgelöst und die Mönche verließen das Kloster. Dieses wurde geplündert und verfiel. Nach La Trapa zu wandern ist aber allemal die Mühe wert.

 

Blick Dragonera

Dragonera – Na Popia rechts und der Faro del Est

Wandern La Trapa

Am ersten Abzweig links wandern

 

Wanderweg La Trapa Mallorca

Am Tor rechts vorbei nach La Trapa

Abzweig nach La Trapa

Nicht dem Pfeil folgen hier nach rechts wandern

 

 

 

 

 

 

 

Ses Felles Mallorca

Dem Ziel entgegen – Ses Felles Mallorca

Blick vom Steinhaus

Kurze Rast am Steinhäuschen

 

 

 

 

 

 

 

Serpentinen nach La Trapa

Serpentinenartig wandert man nach oben

Sattel von Ses Felles

Sattel des Ses Felles

 

 

 

 

 

 

 

 

La Trapa Ses Felles

Den Sattel überwunden

La Trapa

Blick vom Sattel zum Kloster La Trapa

 

 

 

 

 

 

 

La Trapa Dragonera

Herrlicher Ausblick nach Dragonera

La Trapa Mallorca

Nach Sant Elm -La Trapa- im Rücken

 

 

 

 

 

 

 

Trampelpfad La Trapa

Der Trampelpfad nach Sant Elm

Alter Pilgerweg La Trapa Mallorca

Alter Pilgerweg -La Trapa- Mallorca

 

 

 

 

 

 

 

Ferienwohnung Sant Elm im Westen von Mallorca

 

 

Dez
25

Wandern auf Mallorca – das Castell d´Alaro

 

Hoch auf dem Berggipfel des Puig d´Alaro befindet sich das Castell d´Alaro. Wer seinen Urlaub auf Mallorca verbringt, der sollte einmal über eine Wanderung zur alten Festung nachdenken, denn hier bekommt man die Gelegenheit, ein Stück Inselgeschichte hautnah zu erleben. Wann genau das Castell Alaro errichtet wurde, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Man weiß jedoch, dass das Castell bereits in der Bronzezeit erbaut worden sein muss und später von den Römern zur Absicherung der umliegenden Täler genutzt wurde. Aber die Römer waren nicht die Einzigen, die das Castell als Stützpunkt nutzten, auch die Sarazenen lieferten sich hier blutige Schlachten gegen ihre Feinde.
Im Jahre 1229 als Jaume I. die Insel von den Muslimen befreien und sie zurückerobern wollte stand das Castell d´Alaro felsenfest in deren Händen und strotze dem Anstürmen. Aber Kriege werden nicht nur durch Waffengewalt entschieden. Die Strategie des Aushungerns führte letztendlich zum Erfolg.
Heute ist von alldem nichts mehr zu merken. Die Burg, die im Osten Mallorcas liegt, wird heute regelmäßig von Urlaubern besucht, die sich für die spannenden Legenden des Castells interessieren. Zahlreiche Aufzeichnungen und Überlieferungen erzählen eine blutige Geschichte. Nach den Römern und den Sarazenen waren es die Templer, die sich in der Anlage einrichteten. Sie bauen das Castell im Laufe der Zeit immer weiter aus. Aus den anfangs zwei Türmen des Castells wurden rasch fünf, von denen man einen fantastischen Blick auf das umliegende Land hat. Aber es war nicht die Aussicht, die die Templer interessierte, sie bezweckten mit dem Bau der Türme einzig und allein eine rechtzeitige Warnung vor den Feinden. In der heutigen Zeit können die Besucher des Castells von Alaro die Türme leider nicht mehr betreten. Vier der Türme wurden komplett vernichtet und der fünfte, der Hauptturm, ist aufgrund der Einsturzgefahr nicht mehr begehbar. Aber auch so hat man einen sehr guten Blick über das Land, denn das Castell d´Alaro liegt in 825 Metern Höhe und der Eintritt ist kostenlos.
In regelmäßigen Abständen finden hier Führungen statt, denen man sich jederzeit anschließen kann. Bei den Führungen bekommt man unter anderem das Gefängnis des Castells zu sehen, in dem früher maurische Gefangene eingekerkert waren. Außerdem erfährt man etwas über die zahlreichen Legenden, die sich um das Castell hoch oben über Alaro ranken, wie beispielsweise die Geschichte von König Alfons und Cabrit und Bassa, den beiden Gefolgsleuten des mallorquinischen Königs Jacob II.

Von Alaro fährt man mit dem Auto den gut ausgeschilderten Hinweisen zum Castell nach. Die Serpentinenfahrt hoch bis zum Restaurant Es Verger ist holprig und ein klein wenig abenteuerlich.
Unsere heutige Wanderung führt uns von Es Verger hinauf ins Castell Alaro. In ca. 45 Minuten wandert man vom Parkplatz des bekannten Restaurants hoch zum Castell auf einem gut präparierten Wanderweg, der auch für Bewegungsmuffel leicht zu meistern ist .
Als Belohnung kann man hier oben die herrliche Fernsicht über den Norden von Mallorca geniessen und an klaren Tagen  bis zur Nachbarinsel Menorca blicken.
Verweilen und Insich kehren die Dezembersonne auf der Haut spüren und einfach nur dasitzen ist auch ein Stück Urlaub erleben.
Neben einer Aussichtsplattform gibt es noch eine kleine Bar in der man sich für den ebenso leichten Abstieg etwas stärken kann. Einen Cortado und ein Stück feinen Kuchen zu sich genommen wandert man nach kurzer Besichtigung der mallorquinischen Landschaft wieder hinunter.
Wieder zurück im Restaurant Es Verger mit Appetit auf was handfestes ist es durchaus erwähnenswert das man dort auch ein vorzügliches Lamm zu sich nehmen kann um den schönen Wandertag abzuschliessen.

Finca im Nordosten von Mallorca finden

 

Es Verger von oben

Restaurant Es Verger von oben

Parkplatz Es Verger

Parkplatz Es Verger

 

 

 

 

 

 

 

Steintreppe hoch zum Castell Alaro

Steintreppe hoch zum Castell Alaro

Aufstieg zum Castell d´Alaro

Aufstieg zum Castell d´Alaro

 

 

 

 

 

 

 

Weitblick nach Inca und der Bucht von Alcudia

Weitblick nach Inca und der Bucht von Alcudia

Aussichtsplatz nach Norden

Aussichtsplatz nach Norden

 

 

 

 

 

 

 

Blick nahe der Bar auf das Castell

Blick nahe der Bar auf das Castell

Schönes Relikt aus der Vergangenheit

Schönes Relikt aus der Vergangenheit

 

 

 

 

 

 

 

Bar auf dem Castell Alaro

Bar auf dem Castell Alaro

Lastenträger dürfen hier oben nicht fehlen

Lastenträger dürfen hier oben nicht fehlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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